Urlaubsplanung im Unternehmen

Urlaub – die schönste Zeit des Jahres! Damit das auch wirklich so eintritt, sollte die Urlaubsplanung gut organisiert sein. Denn die Organisation und Planung für den Zeitraum, indem Beschäftigte oder Vorgesetzte fehlen, bedarf einiges an Geschick. Mit ausreichendem Know-How zu den Rechten und Pflichten bei der Planung kann es jedoch gelingen, eine faire Lösung für das gesamte Unternehmen zu finden. In diesem Beitrag erfahren Sie, was man unter Urlaubsplanung versteht und warum diese so wichtig für das Unternehmen ist.

Was versteht man unter Urlaubsplanung?

Unter Urlaubsplanung versteht man die Organisation von Urlaub und den damit verbundenen Abwesenheiten innerhalb einer Firma. Da während einer Urlaubsphase weniger Personal zur Verfügung steht, muss diese sorgfältig geplant werden. Mit einem Urlaubsplan wird eine Übersicht über die Zeiten geboten, zu denen Angestellte im Laufe des Kalenderjahres abwesend sind. Denn es gilt die Urlaubstage der einzelnen Beschäftigten sorgfältig aufeinander abzustimmen, um Schwierigkeiten und Kapazitätsengpässe im Tagesgeschäft zu vermeiden. Des Weiteren gehört zu einer guten Urlaubsplanung immer auch ein Plan für die Vertretung der Abwesenden.

Welche gesetzlich Vorgaben gibt es für die Urlaubsplanung?

Bei der Urlaubsplanung sind einige rechtliche Rahmenbedingungen einzuhalten. Sollte die Anzahl der Urlaubstage nicht im Arbeitsvertrag festgelegt sein, so gilt laut dem Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) bei einer 5-Tage Woche ein Mindestanspruch auf mindestens 20 Tage Erholungsurlaub. Bei einer 6-Tage-Woche erhöht sich der Erholungsurlaub auf mindestens 24 Urlaubstage im Jahr. Zudem schreibt das BUrlG vor, dass Vorgesetzte den Urlaubswünschen ihrer Angestellten entsprechen sollen. Jedoch haben diese mit ihrem Weisungsrecht nach § 106 Gewerbeordnung das letzte Wort. Besonders, wenn es um den Betriebsablauf geht. Betriebliche Gründe können dazu führen, dass Urlaubswünsche nicht berücksichtigt werden können. Zu diesen Gründen gehören beispielsweise wichtige, arbeitsintensive Projekt oder ein Arbeitskräftemangel. In solchen Fällen können Urlaubssperren verkündet werden.

Urlaubsplanung – Verteilung des Urlaubs

Grundsätzlich müssen Beschäftigte ihren Urlaub innerhalb des Kalenderjahres nehmen. Nach § 1 BUrlG haben diese einen gesetzlichen Urlaubsanspruch, der laut § 4 BUrlG nach sechs Monaten entsteht. Dies müssen sowohl Angestellte als auch Vorgesetzte bei der Jahres- und Urlaubsplanung bedenken. Hierbei entscheiden generell die Beschäftigten, wie sie ihren Urlaub über das Jahr verteilen. Diese dürfen auch den kompletten Jahresurlaub zusammenhängend nehmen. Eine solche Urlaubsplanung ist zu gewähren, denn der Urlaubs