Eingangsrechnung

Eingangsrechnungen sind grundlegend die Rechnungen, die bei einem Betrieb eingehen. Die Eingangsrechnungen wird von Dienstleistern oder Lieferanten gestellt und fordert den Empfänger dazu auf, die offen stehende Rechnung zu begleichen. Es handelt sich also um eine Zahlungsforderung. Die Eingangsrechnung besitzt allerdings keine Relevanz für die Entstehung und die Fälligkeit der Forderung. Dennoch ist die Eingangsrechnung wichtig, da sie als Beweis dafür dient, dass der Empfänger der Rechnung sich mit dem Ausgleich der Forderung in Vollzug befindet.

Notwendige Angaben bei einer Eingangsrechnung

In jeder Eingangsrechnung müssen folgende Angaben gemacht werden:

  • Aussteller der Rechnung: Name und Anschrift
  • Empfänger der Rechnung: Name und Anschrift
  • Datum der Rechnung
  • Rechnungsnummer
  • Zeitpunkt der Lieferung oder der Erbringung der Leistung
  • Bezeichnung der gelieferten Ware oder der Art und Umfang der erbrachten Leistung
  • Netto-Rechnungsbetrag
  • Brutto-Rechnungsbetrag
  • Umsatzsteuer
  • Steuernummer
  • Bankverbindung des Rechnungsstellers
  • Eventuelle Hinweise auf Skonti, Boni oder Rabatte
Eingangsrechnung

Überprüfen der Eingangsrechnung

Bevor der Empfänger der die Rechnung bezahlt, muss diese geprüft werden. Die Überprüfung erfolgt auf 3 Ebenen: die sachliche, rechnerische und rechtliche Prüfung.

Bei der sachlichen Prüfung der Eingangsrechnung geht es darum, die Rechnung mit dem Lieferschein oder der gelieferten Ware zu vergleichen. Bei Dienstleistungen wird geprüft, ob die zu bezahlende Dienstleistung ordnungsgemäß ausgeführt wurde.

Die Rechnung muss außerdem rechnerisch geprüft werden. Die Zahlungsfrist der Rechnung beträgt in der Regel zwei Wochen. Für eine kurzfristige Bezahlung der Eingangsrechnung kann dem Empfänger Skonto gewährt werden, dann muss der Skonto-Betrag ebenfalls auf der Eingangsrechnung gekennzeichnet sein.